Die Hauptaufgabe eines Gartens ist es, seinen Besuchern die schönste und höchste Art des irdischen Vergnügens zu bereiten.    

Gertrude Jekyll

Meine Leidenschaft für pflanzliches und mehr hat mich seit meinen Ausbildungen zur Gärtnerin und Florist-Meisterin nicht mehr losgelassen. Noch dazu wurde ich in eine Gärtnerfamilie hineingeboren und wuchs zwischen bunten Blumen, vielerlei Kraut und duftenden Kräutern auf.
Die Ausbildung Gästeführerin Gartenerlebnis Bayern führte mich vom Gärtnern zur Gartenkunst. Altes Wissen entdecken und Verknüpfungen, Verwurzelungen verstehen, erweitert den grünen Horizont in meiner Wahlheimat Unterfranken. Verwunschene Schlossgärten, sanfte Weinberge, der geruhsame Main, welcher das fruchtbare Gärtnerland zu seinen Ufern erst ermöglichte, ließen mich hier schnell heimisch werden.

Der Fürstbischöfliche Gemüsegarten Veitshöchheim

„Gemüsegeschichten“
Historische Genüsse – damals und heute

 

  • Wissenswertes und amüsantes über heutzutage „fast alltägliches“ Gemüse
  • Auf bequemen Wegen zwischen den Beeten.
  • Garten – Kultur – Geschichten – Interessierte
  • Führungen während der offiziellen Garten Öffnung, von Mai  bis Oktober
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Gruppe bis 25 Personen möglich – Dauer: 90 Minuten Die Führung kann auf Wunsch gekürzt werden

Der Fürstbischöfliche Gemüsegarten

ist Teil des Hofgartens Veitshöchheim. Am besten ist er durch den Eingang Fasanentor / Würzburger Straße zu erreichen. Der historische Gemüsegarten wurde seit 1997, nach einer wechselvollen Geschichte, nach gartendenkmalpflegerischen Gesichtspunkten wieder hergestellt. So lässt sich praktisch nachvollziehen, warum hier der gesamte Fürstbischöfliche Hof in Würzburg ab dem 17.Jhd. mit exquisitem Gemüse und delikatem Obst aller Art versorgt werden konnte. Der Fürstbischof und seine Gärtner setzten Ideale und Geisteshaltung des Barock perfekt in Scene. Nicht nur der Formschnitt bei Obstbaumkultur, besonders das Prestigedenken und Gelüste des Hofes nach exotischen Früchten, forderten und befeuerten das Können der Gärtner.

Genuss und Nutzen für Körper und Seele.

In Veitshöchheim schon seit Jahrhunderten üblich und kein Widerspruch. Die sonnenverwöhnte Lage des Ortes am Main lockte schon manchen Kunst und Genuss schätzenden Fürstbischof aus Würzburg in seine Sommerresidenz. Eine genüssliche Enddeckungsreise zwischen den schachbrettartig gestalteten Beeten, die den barocken Zeitgeist spiegeln, erwartet sie.

Schon immer galt: Du bist was Du isst!

Edles wächst in Nachbarschaft mit scheinbar bäuerlichem. Schmunzeln sie über die Wohltaten, welchen Artischocke, Salat und Rote Rübe zugesprochen wurden. Und wer versteckt sich hinter Hosendrall, Forzwurzel und Roter Palme? Arethusa, die Muse der Natur- und Hirtenpoesie hat uns von ihrem Platz auf der südlichen Futtermauer immer im Auge. Geschmückt mit Schäferhut und Blumen im anmutig gerafften Gewand können wir ahnen, wie ausgelassen manch „Schäferspiel“ der höfischen Gesellschaft in Gartenzimmern und zwischen den Hecken war. Als Hofdamen gekleidete Putto, wie verzaubert eingefügt in die Naturgestaltung des Rokoko, waren aber immer als schelmische Anstandswahrer dabei. Ertappten sie gar manch Hohen Herrn beim heimlichen naschen der essbaren Versuchungen im Küchengarten?

Ich freue mich auf Ihren Kontakt:

 

Katharina Bauer

Am Sambühl 4 97332 Volkach

katharina-volkach@t-online.de

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